Zuerst sollte man ein eigenes Verzeichnis für die WAP-Seiten anlegen und dem Apache beibringen, auch Dateien mit der typischen WAP-Endung .wml von PHP generieren zu lassen. Dies geschieht zum Beispiel mit folgender .htaccess-Datei in dem WAP-Verzeichnis:
AddType application/x-httpd-php .php .wml DirectoryIndex index.wml
Schick ist, jetzt eine Subdomain wap auf dieses Verzeichnis verweisen zu lassen.
Es ist anschließend PHPs Aufgabe, mit der header()-Funktion einen korrekten Content-Type zu setzen. Ein Charset muss dabei angegeben werden! So könnte ein typisches WAP-PHP-Script beginnen:
<?php header("Content-Type: text/vnd.wap.wml;charset=iso-8859-1"); print("\n\n<?xml version=\"1.0\"?>\n"); ?> <!DOCTYPE wml PUBLIC "-//WAPFORUM//DTD WML 1.1//EN" "http://www.wapforum.org/DTD/wml_1.1.xml">
Darauf folgt der eigentliche WML-Content, in den man wie gewohnt PHP einbetten kann. Drei Dinge sind dabei wichtig:
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WML ist eine XML-Sprache. Man muss penibelst darauf achten, dass der Code korrekt ist! Fehler in der Verschachtelung oder Schreibweise der Tags sind fatal.
WAP lernt man zum Beispiel bei SELFWML oder bei WAP Basics.
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Die von HTML bekannten Entities wie ö funktionieren bei WAP nicht. Stattdessen verwendet man die ganz normalen Umlaute etc. Das kann unter Umständen recht ärgerlich werden, wenn man Funktionen geschrieben hat, die bereits solche Entities liefern. Laut WAP-FAQ sind aber auch Entities der Art ö erlaubt.
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Handys haben recht wenig Speicherplatz. Die Seite sollte daher maximal 1400 Zeichen groß sein, damit alle Handys sie anzeigen können.
WAP erlaubt für Bilder ausschließlich das eigene Bildformat WBMP. Ein Konverter ist zum Beispiel im Paket von Deck-it enthalten. Bilder sollten sparsam verwendet werden und möglichst klein sein. Die Übertragung kostet Zeit, Geld und den sowieso schon knappen Speicherplatz auf dem Handy.
Cookies führen zwar zu keiner Fehlermeldung, aber man sollte sich nicht darauf verlassen, dass sie funktionieren!
Testen kann man die Seite mit WAP-Simulatoren, zum Beispiel Deck-it oder über verschiedene Online-Emulatoren. Letztendlich zählt aber nur eins: der Test mit dem echten Handy.






